Über uns

Gesundheitsdienst für Nutztiere für Kärnten

Der Gesundheitsdienst für Nutztiere für Kärnten (GDN-K) wurde im Jahre 1998 gegründet und hat seinen Sitz im Institut für Lebensmittelsicherheit und Veterinärmedizin (ILV) in Klagenfurt. Mitglieder des Vereines sind die Kammer für Land- und Forstwirtschaft, die Landeskammer der Tierärzte Kärntens und das Amt der Kärntner Landesregierung.

Die Ziele und Aufgaben des GDN-K sind:

Qualitätssicherung, Lebensmittelsicherheit

  • Rückverfolgbarkeit
  • Bestandsbetreuung mit Prophylaxemaßnahmen


Erhöhung der Produktivität

  • Verbesserung der Tiergesundheit
  • Seuchenprophylaxe, -bekämpfung
  • Erkennen von Bestandsproblemen und Regionsrisiken


Diagnostik und Beratung


Der GDN-K hat inzwischen ca. 2900 Mitgliedsbetriebe in der Rinder- und Schweineproduktion. Die Mitgliedsbetriebe werden flächendeckend durch ca. 120 praktische Tierärzte betreut.

Die oben genannten Ziele des Tiergesundheitsdienstes sollen durch eine kontinuierliche Verbesserung der Bereiche Arzneimitteldokumentation, Tiergesundheit und Tierschutz am landwirtschaftlichen Betrieb erreicht werden. Der Tiergesundheitsdienst sieht dazu dokumentierte Betriebserhebungen mittels Checklisten durch die betreuenden Tierärzte vor. So sollen eventuelle Mängel erkannt, dokumentiert und mittels einer Fristsetzung zur Behebung aufgerufen werden.

Durch diese intensive Betreuung ist gewährleistet, dass eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Primärproduktion erfolgt.

Des Weiteren steht den GDN-K Betrieben eine kostengünstige Diagnostik zur Verfügung. Dies trägt dazu bei, dass häufiger eine ätiologische Abklärung bestimmter Erkrankungen erfolgt und dadurch gezielte prophylaktische sowie therapeutische Maßnahmen gesetzt werden können. Darüber hinaus ist die Diagnostik ein sehr wichtiges Instrument zur Seuchenbekämpfung.

Der Tiergesundheitsdienst sieht als weitere wichtige Aufgabe zur Qualitätsverbesserung in der Produktion tierischer Lebensmittel, die Weiterbildung von Tierärzten und Landwirten zu fördern und auch einzufordern.